Die Bienenwohnungen

 

 
   
  Die Honigbienen benutzten schon vor Jahrmillionen hohle Bäume, Felsspalten und andere Höhlungen als Wohnung und errichteten darin ihre Waben.

Die später nutzte der Mensch die Eigenart der Bienen in solche Höhlungen einzuziehen und stellte die vielfältigsten Gefäße den Bienen zur Verfügung. Angefangen von Tonröhren, über geflochtene Weidenkörbe bis zu Strohkörben, die Bienen nahmen die meisten der ihnen angebotenen Wohnungen an und errichteten darin ihre Waben. Später entdeckte man die bewegliche Wabe. Eine Holzlatte, an der die Bienen ihre Waben anbauen mussten. 

                                                     Bienenkorb

Eine weitere bahnbrechende Neuerung war dann die Mittelwand, die den Bienen vorgibt, welche Zellengröße sie zu bauen haben. Mit diesen Erfindungen war gegeben, dass bei der Honigentnahme und -gewinnung das Wabenwerk nicht mehr zerstört werden musste, da man die Waben nach der Honigernte wieder ins Volk zurück hängen konnte. Früher standen die Völker noch in Bienenhäusern und man war relativ unflexibel, was die Trachtnutzung anging. 

Doch seit geraumer Zeit setzt sich immer mehr die Freiaufstellung der Bienenvölker in Magazinen durch. Dadurch ist kann man schnell reagieren, wenn anderswo eine Tracht einsetzt. Diese Beute kann man auch leicht dem Raumbedarf des Bienenvolkes anpassen. Man setzt einfach eine weitere Zarge mit Waben auf die schon vorhandenen oder nimmt eine weg, wenn es die Situation erfordert.

                                        Volkskontrolle der Bienen in Magazinen