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Der Honig beginnt schon auf dem Weg in den Körper mit seiner wohltuenden
Wirkung. Wenn man hartnäckige Mund- und Rachenentzündungen hat, soll man
mehrmals täglich einen Löffel feinsteifen Blütenhonig einnehmen du ihn
auf der Zunge zergehen lassen. Bei einer Mandelentzündung hilft als erste
Maßnahme ein Löffel voll kristalliner Honig. Seine Inhaltsstoffe wirken
eiterausziehend, bakterientötend und entzündungshemmend. Doch sollte man
sich bei dieser Krankheit sich auf jeden Fall in die Hand eines Arztes
begeben.
Dass Honig kräftigend wirkt, ist allseits bekannt. Diese Wirkung
beruht auf den im Honig enthaltenen Zuckern. Honig kann auch Heuschnupfen heilen oder lindern, wenn der Honig, den man isst, aus der Region kommt, in der man lebt. Dabei kommt die Wirkung der im Honig enthaltenen Pollen zur Geltung. Diese wirken nach dem homöopatischen Prinzip desensibilisierend. In Magen wirkt Honig vor allem stabilisierend auf den Säurehaushalt. Im Verdauungstrakt wirkt Honig anregend, was bei Menschen mit sitzender Tätigkeit von Vorteil ist. Honig ist auch bei vielen Formen von Verletzungen gut. Bei Schürfwunden und anderen Verletzungen hilft auf die Wunde geschmierter Honig, da hier wieder die entzündungshemmenden Eigenschaften zum tragen kommen. Außerdem kommt die wasserziehende Wirkung des Honigs zur Geltung. Eventuell in die Wunde gekommene Bakterien werden mit dem Wundwasser aus der Wunde gezogen. Der auf die Wunde aufgetragene Honig bewirkt, dass keine neuen keime in die Wunde gelangen können. Noch eine Anmerkung zum Vorurteil, dass Honig Karies verursachen würde. Naturbelassener Honig enthält Inhibine, die wachstumshemmend auf die Karies erzeugenden Bakterien wirken. Somit ist Honig weniger gefährlich für die Zähne als Rohrzucker, der heute normalerweise zum Süßen von Speisen und Getränken verwendet wird. Noch mehr Heilmittel aus dem Bienenvolk Eine weitere Kostbarkeit aus dem Bienenvolk ist das Propolis. Die Bienen sammeln Harze, die bei Verletzungen freigesetzt werden und von den Knospen der Kastanien, Pappeln und anderer Bäume und Sträucher, fügen Speichel hinzu und kitten damit Ritzen und Fugen in ihrem Bau zu. Auch benutzen die Bienen Propolis, um damit das Innere des Bienenstocks keimfrei zu halten. Trotz der für Pilze und Bakterien optimalen Bedingungen, hohe Luftfeuchtigkeit und 37°C Temperatur, haben Keime im Bienenvolk keine Chance. Das beruht zum Großteil auf der Keim hemmenden Wirkung von Propolis. Beim Menschen wirkt Propolis ebenfalls. Es hilft bei vielerlei
Entzündungen, jedoch ohne Nebenwirkungen hervorzurufen, etwa wie die
synthetischen Antibiotika. Pollen Die Bienen nutzen den Blütenstaub der Pflanzen als Futterquelle für
ihre Brut. Die Blütenpollen werden beim Blütenbesuch von den Bienen
gesammelt und als Pollenhöschen in den Stock getragen. Sie werden ebenso
wie der Honig in den Waben gelagert. Die Bienen geben beim Einlagern
Nektar, Honig und Speichel zu. Dann entsteht Bienenbrot. Dieses Bienenbrot
hält monatelange. |
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