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Wie Honigbienen im dunklen Bienenstock durch Tänze auf sich aufmerksam machen, haben Forscher um Jürgen Tautz von der Universität Würzburg herausgefunden. Die Tänzerinnen erzeugen ein raffiniertes zweidimensionales Schwingungsmuster, das im allgemeinen Gesumme im Stock so deutlich hervorsticht, dass sie dadurch andere Bienen anlocken. Dann erst können erfolgreiche Sammlerinnen den Weg zu ergiebigen Futterstellen tanzend beschreiben. Mit ihren Tänzen versetzen die Bienen die Waben in Schwingung. Dabei bewegen sich gegenüberliegende Wände immer gleichsinnig - außer bei einzelnen Wabenzellen in einer bestimmten Entfernung von den Tänzerinnen, bei denen die Wände gegenläufig schwingen. Diese "Störpunkte" dienen den Bienen als Wegweiser zu aktiven Tänzerinnen, schreiben die Forscher im Fachmagazin "Journal of Experimental Biology" (Ausg. 204, S. 3737). Weitere Meldungen zum Thema Bienen finden Sie im Archiv
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