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Meine erste Begegnung mit einem Bienenvolk hatte ich schon
vor 24 Jahren. An einem schönen Sommertag hing in einem Johannisbeerstrauch
in meinem Garten ein Bienenschwarm. Mein Vater kleidete eine Obstkiste
mit Folie aus und wir schlugen den Schwarm hinein. Ich dachte, nun sind
wir über Nacht Imker geworden. Doch leider zog der Schwarm wieder
aus. Erst mal war die Imkerlaufbahn noch verschoben worden. Kurz vor meinem
Abitur am Hohenstaufen-Gymnasium besuchte ich noch die dortige Imker-AG.
Lehrer Kinkel legte den Grundstock für meine Leidenschaft. Nach einem
Jahr Unterbrechung kaufte ich dann im Herbst von einem Imker aus dem Nachbardorf
zwei Völker. Im ersten Frühjahr erntete ich auch gleich ca. 30
kg Honig. Das war für mich ein Einstand. Im gleichen Jahr verdoppelte
ich auch meinen Völkerbestand. Von da an ging es kontinuierlich mit
der Völkeranzahl aufwärts. Dieses Jahr bewirtschafte ich 26 eigene
Völker und als Mitarbeiter an der Landesanstalt für Bienenkunde
der Universität Hohenheim ca. 160 Völker. Seit 1997 bin ich Ortsobmann
in meinem Heimatdorf Faurndau und seit diesem Jahr bin ich Obmann für
Varroafragen in meinem Bezirksimkerverein.

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