Klaus Hampel

 

 
   
  Meine erste Begegnung mit einem Bienenvolk hatte ich schon vor 24 Jahren. An einem schönen Sommertag hing in einem Johannisbeerstrauch in meinem Garten ein Bienenschwarm. Mein Vater kleidete eine Obstkiste mit Folie aus und wir schlugen den Schwarm hinein. Ich dachte, nun sind wir über Nacht Imker geworden. Doch leider zog der Schwarm wieder aus. Erst mal war die Imkerlaufbahn noch verschoben worden. Kurz vor meinem Abitur am Hohenstaufen-Gymnasium besuchte ich noch die dortige Imker-AG. Lehrer Kinkel legte den Grundstock für meine Leidenschaft. Nach einem Jahr Unterbrechung kaufte ich dann im Herbst von einem Imker aus dem Nachbardorf zwei Völker. Im ersten Frühjahr erntete ich auch gleich ca. 30 kg Honig. Das war für mich ein Einstand. Im gleichen Jahr verdoppelte ich auch meinen Völkerbestand. Von da an ging es kontinuierlich mit der Völkeranzahl aufwärts. Dieses Jahr bewirtschafte ich 26 eigene Völker und als Mitarbeiter an der Landesanstalt für Bienenkunde der Universität Hohenheim ca. 160 Völker. Seit 1997 bin ich Ortsobmann in meinem Heimatdorf Faurndau und seit diesem Jahr bin ich Obmann für Varroafragen in meinem Bezirksimkerverein.